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Verbund soll Impulse setzen - Akademien für Palliativmedizin vernetzen sich

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Köln (ct) - Am 10. Mai 2005 trafen sich in der Dr. Mildred Scheel Akademie in Köln Vertreter der vier von der Deutschen Krebshilfe geförderten Akademien für Palliativmedizin. Ihr Ziel: Gemeinsam Impulse in der Fort- und Weiterbildung auf dem Gebiet der Palliativmedizin setzen.

Das Dr. Mildred Scheel Haus auf dem Gelände des Universitätsklinikums zu Köln gilt als Kristallisationspunkt für die Palliativmedizin in Deutschland. Die dort beherbergte Dr. Mildred Scheel Akademie bietet unter anderem Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen in Palliativmedizin, "Palliative Care" und Hospizpflege an.

Mit dem Ziel, ihre Arbeit auf eine breitere Basis zu stellen, kooperiert die Akademie seit einigen Jahren mit dem Aus-, Weiter- und Fortbildungszentrum für Palliativmedizin am Malteser Krankenhaus in Bonn, mit der Christophorus Akademie für Palliativmedizin, Palliativpflege und Hospizarbeit in München sowie mit der Akademie für Palliativmedizin am St. Joseph-Stift in Dresden.

Ziel des Verbundes dieser Akademien ist es, Qualität bei den Fort- und Weiterbildungsangeboten in der Palliativmedizin vorzuhalten, zu verbessern und zu sichern. Bei dem Arbeitstreffen in Köln konkretisierten die Vertreter der beteiligten Einrichtungen ihre Ziele: Die Arbeit der Akademien soll vernetzt, Weiterbildungsmaßnahmen und Expertenwissen gebündelt, innovative Ideen entwickelt und umgesetzt sowie Transparenz in der palliativmedizinischen Weiterbildung geschaffen werden. "Unser Verbund kann wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der Palliativmedizin geben", sagte Gerd Nettekoven, Geschäftsführer der Deutschen Krebshilfe. "Der Bedarf an Palliativmedizin wird in den kommenden Jahren stetig steigen. Wir befassen uns somit auch mit der Frage, ob eine fünfte Fort- und Weiterbildungs-Akademie in Deutschland notwendig ist und in den Verbund integriert werden sollte."

Die Deutsche Krebshilfe versteht sich als Sprachrohr der Krebs-Patienten und fordert daher auch von Bund und Ländern, sich stärker für die Palliativmedizin zu engagieren: "Palliativmedizin muss fester Bestandteil des Gesundheitswesens werden", so Nettekoven. Voraussetzung für eine Verbesserung der palliativmedizinischen Betreuung ist eine kontinuierliche Aus- und Fortbildung im medizinischen und pflegerischen Bereich. Der Verbund der Akademien für Palliativmedizin soll dazu beitragen.

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